Kommende Veranstaltungen
Fr 5. September 2025 – So 1. März 2026
Aussen ist innen – Klaus Merz | VERLÄNGERT
Ausstellung
Forum Schlossplatz Aarau
In über fünfzig Jahren hat der Schweizer Autor Klaus Merz (*1945) ein einzigartiges literarisches Werk geschaffen: Innenschau und Verdichtung kennzeichnen seine leise, aber umso eindringlichere Sprache. 2024 wurde der Schriftsteller mit dem Grand Prix Literatur ausgezeichnet. Im Herbst 2025 feiert er seinen 80. Geburtstag. Zugleich erscheint der letzte Band seiner Werkausgabe im Haymon-Verlag.
Klaus Merz denkt und schreibt in Bildern. Seine lebenslange Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst, intensive Freundschaften zu Künstler:innen, die eigene Sammlung sowie seine enge Verbindung zum Forum Schlossplatz als dessen Gründungsmitglied bilden den Nährboden für das Projekt.
Die Ausstellung macht ausgewählte Texte von Klaus Merz sinnlich erfahrbar und verbindet sie assoziativ mit Exponaten der Kunst. Das vielseitige Begleitprogramm mit zahlreichen Kooperationen sowie eine Auswahl aus der privaten Sammlung von Klaus und Selma Merz runden den Reigen ab.
Die Ausstellung «Aussen ist innen – Klaus Merz» ist eine Kooperation von Litar und Forum Schlossplatz.
Kuratorinnen: Lena Friedli und Christa Baumberger
Künstlerinnen: Barbara Davi, Regula Engeler, Irma Ineichen
Mit Werken aus der Sammlung von Selma und Klaus Merz sowie Interventionen von Schüler:innen der Alten Kantonsschule Aarau
Download: Flyer «Aussen ist innen – Klaus Merz»
Öffnungszeiten Forum Schlossplatz:
Mi | Do | Fr | Sa 12–17 Uhr
So 11–17 Uhr
Geschlossen am 24.–26. und 31. Dezember 2025 sowie am 1. und 2. Januar 2026
Eintrittspreise Forum Schlossplatz
Forum Schlossplatz
Schlossplatz 4, CH-5000 Aarau
info@forumschlossplatz.ch | Tel +41 62 822 65 11
Impressum:
Kuratorinnen: Lena Friedli und Christa Baumberger
Kuratorische Mitarbeit: Barbara Ruf
Szenografie: Simon Husslein
Assistenz | Leitung Vermittlung Forum Schlossplatz: Anna Schiestl
Assistenz | Vermittlung Litar: Nicole Schmid
Praktikum Forum Schlossplatz: Anik Wagmann
Ausstellungsgrafik: Upset
Sound: Sandro Corbat / Theater Marie
Sammlung Merz: Anna Leibbrandt
Merz verschieben: Michael Bouvard, Anna Déer, Andrina Keller, Jacqueline Seiler, Manon Wohlgemuth und die Schüler:innen der Klassen G24AGHL, G23FK, G22D, Sbig und Ebig der Alten Kanti Aarau
Die Ausstellung wird unterstützt durch: Litar, Ortsbürgergemeinde Aarau, Aargauer Kuratorium , Swisslos Kanton Aargau, Stiftung Mercator Schweiz, Kultur macht Schule, Alte Kanti, Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung.
Bild: Regula Engeler, Untitled, aus der Serie [Flâneuse], 2024
Do 9. April 2026 | 19.00–21.00 Uhr
Pionierinnen – Generationengespräche #01
Feministische Verlage: mit Liliane Studer und Jil Erdmann
Galerie Litar Zürich
Wir laden zur Tavolata in die Galerie Litar ein. Eine lockere Tischrunde mit wechselnden Gästen, Generationengesprächen und Gerichten. Der Auftakt der neu lancierten Veranstaltungsreihe ist der publizistischen Wiege vieler Autorinnen gewidmet, feministischen Verlagen.
Mit Liliane Studer und Jil Erdmann sind zwei Frauen zu Gast, die an vorderster Front von feministischen Verlagen stehen oder standen: in den 90er-Jahren im eFeF-Verlag (Liliane Studer) und im 2020 gegründeten Verlag sechsundzwanzig (Jil Erdmann). Weshalb braucht es feministische Verlage – damals wie heute? Was sind die Herausforderungen für Verlegerinnen und welche schreibenden Pionierinnen gibt es zu entdecken?
Liliane Studer (*1951) ist Lektorin, Literaturvermittlerin und Publizistin. Viele Jahre war sie in der Verlagswelt tätig: Sie leitete unter anderem den eFeF-Verlag, war Co-Verlegerin beim Limmat Verlag und Lektorin beim Dörlemann Verlag.
Jil Erdmann (*1994) ist gelernte Buchhändlerin und war an unterschiedlichen Orten in der Buch- und Verlagsbranche tätig. Sie ist Gründerin, Verlegerin und Geschäftsführerin des Verlags sechsundzwanzig.
Im kleinen Kreis eines Tischgesprächs tauschen sich Liliane Studer und Jil Erdmann zu ihren Erfahrungen aus und geben uns fundierte Einblicke in die Welt des feministischen Verlegens.
Öffentlicher Anlass, doch der Platz ist beschränkt. Damit wir das Abendessen planen können, danken wir für Ihre Anmeldung bis 2. April: info@litar.ch
Unkostenbeitrag Tavolata (einfaches Abendessen): CHF 15.–
Galerie Litar
Letzistrasse 23, CH-8006 Zürich
info@litar.ch | Tel. +41 44 291 99 00
Bild: Ausschnitt Plakat «Schriftwechsel – Frauen und Literatur», 1988 | Gosteli-Archiv, AGoF 298-67
Do 28. Mai 2026 | 19.00–21.00 Uhr
Pionierinnen – Generationengespräche #02
Mariella Mehr: mit Marianne Pletscher und Anna Ruchat
Galerie Litar Zürich
Wir laden zur Tavolata in die Galerie Litar ein. Eine lockere Tischrunde mit wechselnden Gästen, Generationengesprächen und Gerichten. Jeder Abend ist einer schreibenden Pionierin gewidmet.
«Ich tauge nicht fürs moderate Schreiben», so Mariella Mehr (1947–2022). Als Jenische wurde sie zwangsweise von ihrer Mutter getrennt und wuchs bei Pflegeeltern, in Heimen und Internaten auf. In ihrer Arbeit als Reporterin und Schriftstellerin beleuchtete sie streitbar, aber immer sprachsensibel die Ränder der Gesellschaft, schrieb über Gewalt, Macht und Widerstand. 1997 emigrierte sie nach Italien, wo sie bis 2014 lebte. Mehr gilt als zentrale Stimme der Schweizer Literatur und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Im kleinen Kreis eines Tischgesprächs sprechen Marianne Pletscher und Anna Ruchat über Mariella Mehr: ihr Leben, ihr Werk und ihre Bedeutung für die Schweizer Literatur.
Marianne Pletscher ist Dokumentarfilmerin und Autorin. Ihr Augenmerk gilt den Brüchen in unserer Gesellschaft. In ihren Arbeiten hat sie sich intensiv mit Leben und Werk von Mariella Mehr auseinandergesetzt.
Anna Ruchat ist Schriftstellerin und Literaturübersetzerin. Sie hat Mariella Mehr ins Italienische übersetzt und deren Werk so einem internationalen Publikum zugänglich gemacht.
Zur Einstimmung: Nach der Anmeldung bekommen Sie eine Auswahl an Gedichten und kurzen Texten von Mariella Mehr (PDF).
Öffentlicher Anlass. Der Platz ist beschränkt. Damit wir das Abendessen planen können, danken wir für Ihre Anmeldung bis 21. Mai: info@litar.ch
Unkostenbeitrag Tavolata (einfaches Abendessen): CHF 15.–
Galerie Litar
Letzistrasse 23, CH-8006 Zürich
info@litar.ch | Tel. +41 44 291 99 00
Bild: Mariella Mehr, Foto: Ayse Yavas
Di 16. Juni 2026 | 19.00–21.00 Uhr
Pionierinnen – Generationengespräche #03
Alfonsina Storni und Hildegard Keller
Galerie Litar Zürich
Wir laden zur Tavolata in die Galerie Litar ein. Eine lockere Tischrunde mit wechselnden Gästen, Generationengesprächen und Gerichten. Jeder Abend ist einer schreibenden Pionierin gewidmet.
«In den grossen Frauen ruht das Universum», schreibt Alfonsina Storni (1892–1938). Im Tessin geboren, emigrierte sie als Kind mit ihrer Familie nach Argentinien und schlug sich dort erfolgreich als Aktivistin, Journalistin, Autorin und Theaterfrau durch. Die alleinerziehende Mutter war die einzige Frau in der argentinischen Öffentlichkeit. Die Freidenkerin, Feministin und Wegbereiterin der lateinamerikanischen Avantgarde war in der Schweiz höchstens als Lyrikerin bekannt – bis zur Entdeckung durch Hildegard Keller. Sie ist Herausgeberin, Übersetzerin und Biografin von Alfonsina Storni (Edition Maulhelden, 2020–2024).
Im kleinen Kreis eines Tischgesprächs gewährt uns Hildegard Keller fundierte Einblicke in das «Leben und Weiterleben der Alfonsina Storni».
Hildegard Keller lehrt Literatur, autobiografisches Schreiben und ist als Literaturkritikerin aus dem Fernsehen bekannt (Bachmannpreis, Literaturclub SRF). 2021 erschien ihr Hannah-Arendt Roman «Was wir scheinen», 2022 feierte ihr Film «Brunngasse 8» Premiere. Ihre Storni-Biografie wurde mit dem Gold Award ICMA ausgezeichnet. Nach Abschluss der sieben Bücher für Alfonsina Storni ist Hildegard nun frei für Neues. Mehr: Hildegard Keller | Edition Maulhelden
Zur Einstimmung: Nach der Anmeldung bekommen Sie eine Auswahl an Gedichten und kurzen Texten von Alfonsina Storni (PDF).
Öffentlicher Anlass, doch der Platz ist beschränkt. Damit wir das Abendessen planen können, danken wir für Ihre Anmeldung bis 9. Juni: info@litar.ch
Unkostenbeitrag Tavolata (einfaches Abendessen): CHF 15.–
Galerie Litar
Letzistrasse 23, CH-8006 Zürich
info@litar.ch | Tel. +41 44 291 99 00
Bild: Alfonsina Storni | Edition Maulhelden